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Donnerstag 14.06.18

11: Uhr

Zhuang Hong Yi: Flowerbeds


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Beschreibung

Der chinesische Künstler Zhuang Hong Yi (*1962 Sichuan/China I Lebt in Rotterdam und Peking) vereint Ost und West, Tradition und Moderne, Disziplin und Freigeistigkeit nahezu mühelos und verdichtet sie in Werken, die aufgrund ihres stark haptischen, dreidimensional anmutenden Charakters und ihrer changierenden Farbverläufe weniger als Bilder denn als Wandinstallationen fungieren. Mit seinen Flowerbeds, gleichsam aus der Leinwand sprießend Blütenköpfe, die mal hauchzart, mal betont pastos gehalten sind, zitieren in ihrer Materialsprache aus Reispapier, Tusche und Lack das chinesische Kunsthandwerk, oszillieren stilistisch jedoch zwischen europäischem Neo-Impressionismus und westlicher Abstraktion. Das Museum Ulm präsentiert nun erstmals mit einer musealen Einzelausstellung in Deutschland eine Auswahl an Werken von Zhuang Hong Yi.
Ost und West, Tradition und Moderne, Disziplin und
Freigeistigkeit: Der chinesische Künstler Zhuang Hong Yi
(*1962 Sichuan/China I Lebt in Rotterdam und Peking)
vereint diese scheinbaren Gegensätze nahezu mühelos und
verdichtet sie in Werken, die aufgrund ihres stark haptischen,
dreidimensional anmutenden Charakters und ihrer
changierenden Farbverläufe weniger als Bilder denn als
Wandinstallationen fungieren. Das Museum Ulm präsentiert
erstmals mit einer musealen Einzelausstellung in Deutschland
eine Auswahl an Werken von Zhuang Hong Yi.
Seine "Flowerbeds", gleichsam aus der Leinwand sprießend Blütenköpfe, die mal hauchzart, mal
betont pastos gehalten sind, zitieren in ihrer Materialsprache aus Reispapier, Tusche und Lack das

chinesische Kunsthandwerk, oszillieren stilistisch jedoch zwischen europäischem Neo-
Impressionismus und westlicher Abstraktion. Essenziell für Zhuang Hong Yi Werke sind die virtuos

eingearbeiteten Farbchangierungen, die beim geringsten Positionswechsel des Betrachters sofort
neue Effekte und Wahrnehmungen evozieren. Damit greift Zhuang Hong Yi die Grundidee der
kinetischen Kunst auf; wobei die Bewegung hier nicht vom Objekt selbst ausgeht, sondern erst
durch die Aktion des Rezipienten entsteht.
„In China habe ich gelernt, meine Hände zu benutzen. Und in Europa, dass die Hände dem Kopf,
der Idee folgen sollen. Das war rückblickend ein sehr guter Weg. Denn so hatte ich das Privileg, das
Beste aus beiden Kulturen mitzunehmen und zu vereinen.“, sagt der Wahlniederländer Zhuang
Hong Yi, der sowohl an der Hochschule der Künste Sichuan als auch an der Academie Minerva in
Groningen studierte. In seiner Pekinger Werkstatt fertigt er mit seinem Team per Hand
ausgeschnittene und einzeln gefaltete Blumen aus Reispapier, die er dann in seinem Rotterdamer
Atelier mit Tusche, Lack und Acryl coloriert und zu großformatigen Arrangements komponiert. So
entstehen poetische Bildwelten, die das Ergebnis kultureller und schöpferischer Verdichtung sind.


Veranstaltungsort

Museum Ulm

Marktplatz 9
89073 Ulm

Lageplan


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