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Samstag 01.10.22

9:00 Uhr

Schlaganfall verstehen, erkennen und behandeln


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Abendkasse k.A.

Beschreibung

Rund 270.000 Menschen erleiden jährlich einen
Schlaganfall, eine der häufigsten Hirngefäßkrankheiten. Über die Vorsorge und
Behandlung des Schlaganfalls sowie die anschließende Rehabilitation informieren
Ärzte und Therapeuten des RKU und des Uniklinikums Ulm am Samstag, 1. Oktober
2022, von 9 bis 12 Uhr, bei einer Informationsveranstaltung im Stadthaus Ulm.
Erkrankungen der Hirngefäße können als Blutung oder Mangeldurchblutung des Gehirns
auftreten. Am bekanntesten ist hier der akute Schlaganfall, bei dem es aufgrund einer
Durchblutungsstörung zu einem plötzlichen Ausfall bestimmter Hirnregionen kommt. Der
Schlaganfall stellt die häufigste Ursache bleibender Behinderungen dar und steht in der
Statistik der Todesursachen auf den vordersten Rängen. „Erste Anzeichen sind etwa Seh-
und Sprachstörungen, Taubheitsgefühle, Schwindel oder sehr starke Kopfschmerzen“, sagt
Dr. Katharina Althaus, Oberärztin an der Neurologischen Universitätsklinik Ulm am RKU
und Leiterin der Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit). Wie man einen Schlaganfall erkennt,
welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und auch, wie eine Rehabilitation und die
Therapie danach ablaufen, darüber informieren Ärzte und Therapeuten bei der
Informationsveranstaltung „Schlaganfall verstehen, erkennen und behandeln“ am Samstag,
1. Oktober 2022, von 9 bis 12 Uhr im Ulmer Stadthaus. Die Veranstaltung ist kostenlos.
„Heute ist es möglich, Schlaganfälle und deren Folgen weit besser und effektiver zu
behandeln als noch vor Jahren“, sagt Prof. Dr. Albert C. Ludolph, Ärztlicher Direktor der
Neurologischen Universitätsklinik Ulm am RKU, und nennt als Beispiel die so genannte
Lyse-Therapie (Thrombolyse). Dabei werden verschlossene Gefäße mit Hilfe von
Medikamenten wieder geöffnet. Je schneller behandelt wird und je mehr Nervenzellen
gerettet werden können, desto besser, denn es gilt der Leitsatz: „Time is brain“. Auch die
Neuroradiologie spielt bei der akuten Schlaganfallbehandlung zunehmend eine wichtige
Rolle. Mittels kleiner Katheter können dabei minimalinvasiv Blutgerinnsel entfernt werden.
Diese so genannten Thrombektomien werden bei der Schlaganfallbehandlung auch im
RKU und deutschlandweit seit einigen Jahren angewandt.

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Die Stroke Unit der RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm:
In der Neurologischen Universitätsklinik Ulm am RKU werden Schlaganfallpatienten
exzellent und auf medizinisch höchstem Niveau versorgt. Die Schlaganfall-Einheit (Stroke
Unit) ist zertifiziert als „Überregionale Stroke Unit“ von der Deutschen Schlaganfall-
Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sowie seit 2021 mit der höchsten
Zertifizierungsstufe im europäischen Raum, dem Stroke-Center-Siegel der European Stroke
Organisation (ESO). Voraussetzungen für eine solche Auszeichnung sind unter anderem
eine gute personelle und apparative Ausstattung sowie eine Fallzahl größer als 450 pro
Jahr. 2021 wurden mehr als 1200 Patienten mit Hirngefäßkrankheiten im RKU behandelt.
Neben den mobilen Überwachungsbetten gibt es ein Team aus speziell geschulten
Fachärzten, Pflegepersonal und Therapeuten. Die Klinik für Neurologie am RKU ist das
koordinierende Zentrum des Neurovaskulären Netzwerks Ost-Württemberg, einem
Zusammenschluss neurologischer, neurochirurgischer und neuroradiologischer Abteilungen
in der Region. Das Netzwerk wurde als überregionale Versorgungsstruktur gegründet, um
Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen interdisziplinär auf hohem Niveau unter
besonderer Berücksichtigung innovativer Therapiekonzepte versorgen zu können.


Veranstaltungsort

Stadthaus Ulm

Münsterplatz 50
89073 Ulm

Lageplan


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